Die Gesetzgebung der Tschechischen Republik erlaubt sowohl die homologe wie auch die heterologe künstliche Befruchtung – IVF, Eizellenspende, Samen- und Embryospende. Laut tschechischer Gesetzgebung ist das Höchstalter der Frauen, die sich diesen Behandlungen unterziehen können, 49 Jahre. Dies bedeutet, dass man im Alter ab 50 Jahren keine künstliche Besamung mehr durchführen darf.

Die künstliche Befruchtung in der Tschechischen Republik IVF ist eine Behandlung, bei der die Eizellen aus dem Körper der Frau entnommen und in weiterer Folge befruchtet und in die Gebärmutter eingepflanzt werden. Die künstliche Befruchtung Fivet wird bei primärer und sekundärer Sterilität (Unfruchtbarkeit) angewandt.

In ISKARE Klinik bieten wir die Möglichkeit zum Einfrieren (Eizellen, Sperma, Embryos) mit Wahl der eingepflanzten Embryoanzahl, exklusive Spender usw. an.

Falls notwendig kann man in ISCARE Klinik eingeliefert werden. Auf diese Weise ist es nicht notwendig, ein Krankenhaus in einem fremden Land zu suchen.

Normalerweise bietet die Klinik eine komplette Behandlung an und sieht insgesamt 4 Termine vor (Beratung, Forschung und follikulare Entwicklung, Entnahme der Eizellen, Einpflanzung der Embryos). Alternativ dazu kann das Studium über die follikulare Entwicklung auch von einem Arzt in der eigenen Heimatstadt in Italien oder in der Schweiz durchgeführt werden und deswegen würden auch nur 3 Termine in ISCARE Klinik ausreichend sein.

Die allgemeinen Unfruchtbarkeitsprobleme bei Frauen sind:

  • hormonales Ungleichgewicht – Die Eizellen können nicht reifen oder werden nicht ausgestoßen; die Entwicklung der uterinen Auskleidung ist abnormal und die Einpflanzung des Embryos wird behindert.
  • Sperre der Eileiter aufgrund einer Entzündung, eines chirurgischen Eingriffs, Endometriose oder kongenitale Missbildung – Der Verlauf der Eizellen durch die Eileiter von Falloppio ist beeinträchtigt oder unmöglich.
  • Unzureichender Schleim des Gebärmutterhalses – Das Sperma kann nicht eindringen.
  • Störung der Schilddrüse, Hyperprolactinämie usw.

Die allgemeinen Unfruchtbarkeitsprobleme der Männer sind:

  • Störung der Samenbildung
  • Verringerung der Motilität der Samen
  • Störung beim Transport des Spermas
  • Krankheiten, die sich auf den ganzen Organismus auswirken (Diabetes, Erkrankungen der Schilddrüse usw.)
  • Störung der sexuellen Funktion (aufgrund von Lähmung usw.)

Wir bieten auch eine erste Beratung über Skype an, während der wir Ihnen die ganze Prozedur erklären.

VOR DER ANKUNFT IN DER KLINIK

Die Patientinnen werden gebeten, einen aktuellen Papptest und den Befund einer Kontrolle des hormonalen Blutbildes (FSH, LH, PRL, E2, Progesteron, fT3, fT4, TSH) vor dem ersten Gespräch mitzubringen, damit die Resultate für die persönliche Beratung mit unserem Arzt verfügbar sind. Die Abnahmen für die Bestimmung der hormonalen Werte sollten zwischen dem 2. Und 4. Tag der Menstruation erfolgen, d. h. zu Beginn des Zyklus. Die Resultate sollten nicht älter als 6 Monate sein. Die Patienten können uns diese Resultate per E-Mail oder per Fax zusenden, damit der Arzt diese Resultate bereits vor dem ersten Gespräch vorliegen hat.

Die unentbehrliche Phase der vorläufigen Untersuchung ist auch die Untersuchung der Samenflüssigkeit – Untersuchung des Spermas – um die Qualität der Samen zu bewerten und die effizienteste Methode im Labor festzulegen. Die Entnahme des Spermas kann auch in unserer Klinik erfolgen. In diesem Fall empfehlen wir 2-4 Tage davor keinen Geschlechtsverkehr zu haben. Diese Probeentnahme dient nicht nur der Untersuchung, sondern auch als Reserve falls notwendig (Krankheit, Unfall usw.).

STIMULIERUNG

Beim normalen Zyklus der Frau entwickeln sich mehrere Eizellen in den Eierstöcken, aber nur eine davon reift. Die Entwicklung, die Reife und der Eisprung werden durch Hypophysenhormone kontrolliert. Zur Steigerung der Erfolgsrate führt man eine hormonale Stimulierung durch, die von einem Arzt überwacht wird, damit sich mehrere Eizellen entwickeln und reifen.

Aus der Beratung wird hervorgehen, welche die geeignetste Stimulierung für die Frau sein wird, um die besten Resultate zu erzielen, d.h. wie viele Eizellen reifen sollen. Der Arzt bereitet einen therapeutischen Plan vor und die Patientin erhält nach der ersten Beratung alle Medikamente für die notwendige Behandlung.

Während der Stimulierung ist eine Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke (follikulare Reife – Anzahl und Größe der Follikel, in denen die Eizellen reifen) sowie eine Ultraschalluntersuchung des Endometriums (Höhe der Schleimhaut) notwendig, um den Verlauf der Stimulierung zu überwachen. Die Ultraschalluntersuchungen können vom Gynäkologen der Frau durchgeführt werden. Aber wir bevorzugen, diese Untersuchung selbst durchzuführen, da die Entnahme der Eizellen wenige Tage danach erfolgt.

Die pharmakologische Stimulierung der Eierstöcke kann mittels Injektionen erfolgen. Die Injektionen (subkutan) können der Patientin zu Hause oder von einem Arzt, Gynäkologe oder sogar von der Patientin selbst oder auch vom Partner/Ehemann verabreicht werden.

BESCHAFFUNG DER EIZELLEN

Sobald die Follikel ausreichend gereift sind, wird der Eisprung aktiviert und die Eizellen entnommen (OPU – Ovum pick up).

Am gleichen Tag werden die beschafften Eizellen mit dem Sperma des Ehemanns/Partners befruchtet. Für die Befruchtung kann von der vorangehenden Beratung in unserer Klinik stammendes frisches oder eingefrorenes Sperma verwendet werden. Vor der Abgabe des Samens empfiehlt man für eine Zeitspanne von 2 bis 4 Tagen keinen Geschlechtsverkehr zu haben.

ICSI

ICSI (intrazytoplasmatische Spermainjektion) ist eine künstliche Befruchtungsmethode, bei der das Sperma direkt mit einer dünnen Nadel in die Eizelle eingespritzt wird. Diese Methode wird bei einer unzureichenden Qualität des Spermas und bei Befruchtungsproblemen angewandt.

Die geeigneten Samen werden ausgewählt (je nach ihrer Beschaffenheit und Motilität) und dann in eine Eizelle eingespritzt. Mit Hilfe von ICSI können mehrere Eizellen befruchtet werden. Alternativ dazu wenden wir die PICSI Methode an, bei der die Samen auch einem Funktionstest unterzogen werden.

EINPFLANZUNG DER EMBRYOS

Nach der Befruchtung werden die Embryos mindesten 3 Tage (oder bis 5 Tage – verlängerte Aufbewahrung) aufbewahrt.

Wenn die Embryos ein geeignetes Entwicklungsstadium erreicht haben, werden sie für die Einpflanzung verwendet. Normalerweis pflanzen wir zwei Embryos ein. Sie können mit dem Arzt und dem Embryologen über die eingepflanzten Embryos sprechen. Bei mehreren eingepflanzten Embryos erhöhen sich die Erfolgsrate wie auch die Risiken für Mutter und Föten. Wir versuchen, diese Risiken zu beseitigen und daher entscheiden wir gemeinsam mit jedem Paar persönlich.

Eine Stunde nach der Einpflanzung des Embryos können Sie die Klinik verlassen.

Die Schwangerschaft wird nach 14 Tagen mit einem Schwangerschaftstest bestätigt (Urinprobe-Test, der in der Apotheke erhältlich ist) oder noch bessere das Messen des hCG-Wertes im Blut (Beta).

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Kontakt
Für weitere Informationen, bitte, anrufen oder schreiben. Kontakt: Tel. + 49 157 335 185 06 Web: http://www.germany.medikara.bg
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